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Update Corona-Report: Kinder und Jugendliche brauchen jetzt unsere Unterstützung!

Wissenschaftliche Studien und die Daten aus dem Beratungsalltag von 147.ch sprechen eine deutliche Sprache: Jugendliche und junge Erwachsene sind über alle Altersgruppen betrachtet von den Folgen der Corona-Krise psychisch am meisten belastet. Der neue Pro Juventute Corona-Report zeigt, wo jetzt Handlungsbedarf besteht.

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Die Covid-19-Pandemie hat weitreichende negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit junger Menschen. Wie sich die Corona-Massnahmen im Detail auf die verschiedenen Lebensbereiche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz auswirken, zeigt das heute publizierte Update Corona-Report von Pro Juventute eindrücklich. Jetzt lesen.

  • 55 % der 16- bis 24-Jährigen geben für die erste Jahreshälfte 2021 an, dass sich die Corona-Pandemie negativ auf ihre Stimmungslage ausgewirkt hat.
  • Im Vergleich zum Vorjahr führte das 147 im laufenden Jahr 40 Prozent mehr Beratungen zum Thema Suizidgedanken durch, pro Tag sind es 7 Kontakte zu Suizidabsichten
  • Viele Jugendliche erleben Einsamkeit und Energielosigkeit, fühlen sich im Alltag und in der Schule unter Druck, sorgen sich um eine schlechtere Ausbildung und geringere berufliche Chancen und haben grosse Zukunftsängste bis hin zu depressiven Symptomen.